Der Zylinderkern ist im Gehäuse drehbar gelagert. Die Sperrlage wird durch Stifte und Federn bewirkt. Beim Schließvorgang müssen alle Einschnitte des Schlüssels mit den Stiften des Kerns so korrespondieren, dass die Trennlinie zwischen ihnen genau mit dem Zylinderkern abschließt. Wird ein falscher Schlüssel verwendet, so verhindern die Stifte das Verdrehen des Kerns und damit das Sperren des Schlosses. Gute Profilzylinder besitzen mind. 6 Stifte ( Zuhaltungen ) in unterschiedlicher Abstufung von 0 bis 8. Daraus ergeben sich (theoretisch) 5 hoch 9, also mehr als 1 Mio. unterschiedliche Schließmöglichkeiten.
Bei höherwertigen Zylindern sorgen neben diesem "traditionellen Sperrsystem" weitere Axialstifte oder seitliche Abtastsperren bis hin zu elektronischen Abfrage für zusätzliche wirksame Sicherheit.

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