Schließanlagen aus Thüringen

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Unterschied Sicherungskarte / Codekarte

Mit einer Sicherungskarte kann der Kunde sich als Eigentümer einer Schließanlage, einer Gleichschliessung oder einer Einzelschliessung gegenüber dem Schlüsseldienst ausweisen.
Nur auf diese Vorlage hin dürfen und können Schlüssel und Schließzylinder hergestellt und ausgeliefert werden. Bitte beachten Sie, dass zu dieser Sicherungskarte noch ein Markenschutz oder Patentschutz vorleigen sollte. 

Besser als ein gesetzlicher Schlüsselschutz wäre es noch, wenn das Schließsystem über einen technischen Kopierschutz verfügen würde, wie z.B. die Magnetcodierten Schließsystem oder Evva ICS.

Codekarten hingegen dienen dem Schlüsseldienst nur als Hinweis auf  das verwendete System und Profil einer Schließanlage, Gleichschliessung oder einer Einzelschliessung zum Zweck , Nachschlüssel oder weitere Zylinder herzustellen.

Damit ist also kein Schutz verbunden! Auch andere Schlüsseldienste könnten die Schlüssel kopieren.

Dies stellt ein zusätzliches Sicherheitsrisiko dar!

Allgemeine Definition Sicherungskarte:

Sicherungskarten oder Sicherungsscheine sind Eigentumsnachweise für den Käufer der Schließanlage oder der geschützten Einzelschließung.

Die Sicherungskarte soll sicherstellen, dass Nachschlüssel nur an den Besitzer oder Verwalter der Schließzylinder ausgehändigt werden. Die Sicherungskarte ist jedoch kein Nachweis dafür, dass die Schlüssel mit Hilfe eines gewerblichen Schutzrechtes (Patent- oder Markenschutz) vor Nachahmung geschützt sind.

Die Sicherungskarte wird von dem Herstellerwerk oder dem Lizenzpartner (Schlüsselfachgeschäft) ausgestellt. Wenn eine Sicherungskarte oder ein Sicherungsschein verloren geht, kann meistens eine Ersatz-Karte ausgestellt werden. Es muss dann ein entsprechender Sperrvermerk in der Schließanlagendokumentation gemacht werden, und bei Einzelschließungen wird daher oftmals auf die Ausstellung von Ersatzkarten verzichtet. Die Sicherungskarte sollte immer dem Nutzer ausgehändigt werden oder beim betreuenden Schlüsseldienst hinterlegt werden.

Es hat sich im allgemeinen ein Verfahren in der Branche durchgesetzt, bei dem mittels der hochgeprägten Ziffern ein Orderslip zur Schlüsselbestellung hergestellt wird. Früher wurden die Sicherungsscheine mit der Bestellung auf dem Postwege ins Herstellerwerk eingeschickt und mit der Lieferung oder dazugehörigen Rechnung wieder zurückgeschickt. Es sind auch Verfahren mit Sicherheits-Schecks, Unterschriften bekannt. Es werden auch elektronische Merkmale (Chip oder Magnetstreifen) mit entsprechender Hardware von der Sicherungskarte gelesen, so dass die Bestellungen zu Schließanlagen online erfolgen können. Wir nutzen bei neuen Schließanlagen eine PIN- Nummer, die der Kunde zusätzlich zu seiner Sicherungskarte erhält. Alle Beteiligten sollten sich der Bedeutung und der Sicherheitsaspekte im Gebrauch von Sicherungskarten bewusst sein und dementsprechend sensibel damit umgehen.