Zum Thema Sicherheitsschloss: Was ist die Schlagschlüsselmethode?

Bei der Schlagschlüsseltechnik wird ein gefräster Schlüsselrohling in den Schließkanal bis kurz vor den letzten Gehäusestift geschoben und mit einem oder zwei leichten Schlägen über die Gehäusestifte getrieben. Für den Bruchteil einer Sekunde schnellen die Kern- und Gehäusestifte auf die Trennlinie und die Schließnase im Zylinder kann gedreht werden. Das klingt für den Laien vielleicht kompliziert, ist aber mechanisch ein einfacher und logischer Vorgang. Das Problem liegt eher im versicherungsrechtlichen Bereich. Wenn bei einem Einbruchsdiebstahl keine Einbruchsspuren gefunden werden, gibt es mindestens Regulierungsprobleme bei der Schadensabwicklung.

 

 

Quelle:www.youtube.de

Welches Sicherheitsschloss bzw. Türschloss kaufen?

Als ideales Sicherheitsschloss gegen die Schlagschlüsseltechnik eignet sich eine Kombination aus PSH (Pick und Schlagschlüssel Hemmung) und einem magnetcodierten Schließsystem. PSH und Magnetcodierung lassen sich als zusätzlicher Schutz an jedes Zylindersystem – ob Wende- oder Kerbenschlüssel – einsetzen. Diese Kombination weist ebenso eine Hemmung gegen weitere zerstörungsfreie Öffnungsmethoden auf, wie zum Beispiel Schwarzschlüssel, Elektro- und Handpick.

Tipp: Wenn Sie ein Sicherheitsschloss bzw. Türschloss kaufen wollen, dann achten Sie unbedingt darauf, dass ein technischer Schutz gegen Schlagschlüssel vorhanden ist, und lassen Sie sich diesen auch erklären. Eine Sicherungskarte oder Codekarte sind kein Schutz vor dieser Methode. Bedenken Sie außerdem, dass die Versicherungen zerstörungsfreie Öffnungstechniken, die keine einbruchtypischen Spuren aufweisen, nicht mehr als Einbruchmethode anerkennen.

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