Das keyota Smart Lock macht aus einer gewöhnlichen Haustür eine digitale Tür – ohne Kabel, ohne WLAN und ohne bauliche Veränderung. Sie tauschen lediglich den vorhandenen Profilzylinder aus. Danach öffnen Sie per Token, vergeben Zutritt aus der Ferne und sehen im Portal, wer wann hereingekommen ist. Im Folgenden erfahren Sie, wie das System arbeitet, was es technisch mitbringt, welche laufenden Kosten anfallen und für wen es sich wirklich eignet.
Das keyota Smart Lock ist ein elektronischer Schließzylinder mit Knauf. Er ersetzt den bisherigen Profilzylinder Ihrer Haustür. Zum Basic-Set gehören drei Bauteile:
Geöffnet wird entweder mit dem Token direkt an der Tür oder aus der Ferne über das Portal my.keyota. Der Zylinder reagiert dabei nach Herstellerangabe in unter einer Sekunde.
Das ist der eigentliche Unterschied zu vielen anderen Systemen. Die Bridge wird einfach in eine Steckdose gesteckt und verbindet sich über das Mobilfunknetz. Ein WLAN im Haus ist also nicht nötig, ebenso wenig ein Router-Zugriff oder eine Portfreigabe.
Zum Smart Lock funkt die Bridge auf 2,4 GHz. Für Ferienwohnungen, Gartenhäuser oder Objekte ohne stabile Internetverbindung ist das ein handfester Vorteil. Umgekehrt gilt: Wo kein Mobilfunk ankommt, funktioniert auch die Fernsteuerung nicht.
Die Installation läuft in fünf Schritten und dauert etwa eine Viertelstunde. Sie brauchen dafür einen Schraubendreher und Ihr Handy:
Die richtige Zylinderlänge ermitteln Sie vorher. Gemessen wird jeweils von der Beschlagkante bis zur Mitte der Stulpschraube, außen und innen getrennt. Wie das grundsätzlich funktioniert, zeigen wir Ihnen unter Schließzylinder richtig messen. Hat Ihre Tür einen Ziehschutz, sprechen Sie uns bitte vorher an – dort gibt es viele Varianten.
Im Portal verwalten Sie alle Schlüssel an einer Stelle. Virtuelle Token verschicken Sie per E-Mail oder Messenger, etwa an Familie, Nachbarn oder Feriengäste. Ebenso lassen sich Zeitfenster hinterlegen – die Reinigungskraft kommt dann beispielsweise nur dienstags zwischen 15 und 17 Uhr hinein.
Damit entfällt die klassische Schlüsselübergabe. Und geht ein Token verloren, entziehen Sie ihm die Berechtigung, statt den Zylinder tauschen zu müssen.
keyota setzt nach eigenen Angaben auf mehrere aufeinander aufbauende Verschlüsselungsebenen sowie eine Multifaktor-Authentifizierung. Die Daten liegen ausschließlich auf Servern in Deutschland, Systemdaten und Zahlungsdaten sind getrennt.
Fällt der Strom aus, bleibt die Tür bedienbar: Im Zylinder ist eine Whitelist mit mehreren digitalen Schlüsseln hinterlegt, die offline funktionieren. Zusätzlich gibt es eine Notfallhotline mit PIN-gestützter Fernöffnung – allerdings nur in den kostenpflichtigen Tarifen.
Mechanisch ist der Zylinder laut Hersteller gegen Kernziehen, Schlagmethoden und Lockpicking geschützt. Geprüfte Normangaben wie EN 15684 oder eine SKG-Einstufung veröffentlicht keyota bislang nicht. Wenn Sie einen Nachweis für Ihre Versicherung benötigen, sollten wir das vorab klären.
Anders als bei rein lokalen Schließsystemen hängt der Funktionsumfang am Tarif. Drei Stufen stehen zur Wahl:
Das sollten Sie einkalkulieren. Wer bewusst ohne laufende Kosten arbeiten möchte, ist mit einem lokalen System aus unserer Übersicht elektronische Schließsysteme besser bedient. Wir sagen Ihnen offen, was in Ihrem Fall günstiger trägt.
Nein. Die Bridge nutzt das Mobilfunknetz. Voraussetzung ist lediglich ein ausreichender Empfang am Aufstellort.
Der Zylinder arbeitet mit eigenen Batterien und einer Offline-Whitelist. Die hinterlegten Token öffnen deshalb auch ohne Verbindung. Die Batterien halten bis zu drei Jahre.
In die meisten Türen mit Profilzylinder ja. Bei Türen mit Ziehschutz oder besonderen Beschlägen prüfen wir das vorab. Worauf Sie sonst noch achten sollten, lesen Sie unter elektronische Schließzylinder – was man vor dem Kauf wissen muss.
Ob das keyota Smart Lock zu Ihrer Tür und Ihrem Alltag passt, klären wir am schnellsten im Gespräch – telefonisch, per Video oder vor Ort. Vereinbaren Sie dafür einfach einen Beratungstermin. Wir sehen uns Ihre Tür an, ermitteln die Zylinderlänge und sagen Ihnen ehrlich, ob ein Nachrüstsystem oder eine klassische Anlage die bessere Wahl ist. Allgemeine Fragen beantwortet außerdem unser FAQ-Bereich.
Telefon: +49 34491 583844
WhatsApp: +49 34491 82186
E-Mail: dirk.kortus@sikosln.de
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