Mit dem EVVA AirKey wird Ihr Smartphone zum Schlüssel. Berechtigungen vergeben Sie online – aus dem Büro, von zuhause oder unterwegs. Verkabelung braucht das System nicht, ein Programmiergerät ebenso wenig. Im Folgenden erfahren Sie, wie AirKey technisch funktioniert, welche Bauformen es gibt, wie das System zertifiziert ist und was Sie vor der Bestellung an Ihrer Tür prüfen sollten.
Hier liegt der eigentliche Unterschied zu vielen anderen Systemen: Beim EVVA AirKey wird nicht der Schließzylinder programmiert, sondern das Zutrittsmedium. Das Smartphone übernimmt dabei die Rolle des Datenübermittlers.
Damit entfällt der Gang zu jeder einzelnen Tür, und ein klassisches Programmiergerät wird nicht benötigt. Gerade wenn Sie Zutritt aus der Ferne vergeben müssen, spielt das seine Stärke aus.
Die Verwaltung läuft cloudbasiert. Sie erteilen oder entziehen Berechtigungen in Echtzeit, unabhängig davon, wo Sie gerade sind. Zeitfenster legen fest, wann jemand öffnen darf, Zutrittsprotokolle zeigen im Nachhinein, wer wann da war.
Praktisch ist dabei die „send a Key“-Funktion: Sie schicken einen digitalen Schlüssel direkt an das Smartphone einer anderen Person – an den Handwerker, die Reinigungskraft oder den Feriengast. Ein verlorener Schlüssel ist damit kein Thema mehr; Sie entziehen einfach die Berechtigung.
Der elektronische Schließzylinder wird anstelle des vorhandenen Zylinders eingebaut – ohne Kabel, ohne Eingriff in die Tür. Das System ist damit sofort einsatzbereit und eignet sich auch für Bestandsgebäude, in denen sich keine Leitungen mehr verlegen lassen.
Die Zahl der Nutzer und der Schließzylinder ist beim EVVA AirKey nicht begrenzt. Sie starten mit einer Tür und erweitern später, wie es Ihr Bedarf verlangt. Ob kleines Büro, Vereinsraum oder Unternehmen mit mehreren Standorten – das System wächst mit.
Zwei Punkte entscheiden darüber, ob der EVVA AirKey an Ihre Tür passt:
Sind Sie unsicher, klären wir das vorab gemeinsam. Welche Zylinderlänge Ihre Tür braucht, ermitteln Sie unter Schließzylinder richtig messen.
Der EVVA AirKey ist nach EN 15684 in der Klassifizierung 1.6.B.3.A.F.3.2 geprüft. Für Türen mit Anti-Panik-Funktion greift zusätzlich die Zulassung nach EN 179/1125. Hinzu kommt die Bewertung mit SKG***.
Verlangt Ihr Versicherer einen Nachweis über die eingesetzte Schließtechnik, sind das die Angaben, auf die es ankommt. Welche Anforderung für Ihr Objekt konkret gilt, klären wir vorab.
Weitere Systeme im Vergleich finden Sie in unserer Übersicht elektronische Schließsysteme. Das gesamte Programm des Herstellers zeigen wir Ihnen auf unserer EVVA-Seite.
Nein. Programmiert wird das Zutrittsmedium, nicht der Zylinder – das Smartphone übernimmt die Datenübertragung.
Ja. Über die „send a Key“-Funktion schicken Sie einen digitalen Schlüssel direkt auf ein anderes Smartphone, mit Zeitfenster versehen.
Nur bedingt, hier ist eine Vorabprüfung nötig. Wichtig ist außerdem der Abstand zum Türrahmen von 25 bis 35 mm bei nach innen öffnenden Türen. Worauf Sie beim Kauf sonst achten sollten, lesen Sie unter elektronische Schließzylinder – was man vor dem Kauf wissen muss.
EVVA ist seit der Gründung 1919 ein Familienunternehmen geblieben. Das Unternehmen entwickelt und produziert mechanische und elektronische Zutrittssysteme. Am Firmensitz in Wien wird bis heute geforscht, entwickelt und produziert – von dort geht die Ware in alle Teile der Welt.
Ob der EVVA AirKey zu Ihrer Tür passt, entscheidet sich am Beschlag, am Rahmenabstand und an der Zahl der Türen. Genau das klären wir mit Ihnen – telefonisch, per Video oder vor Ort. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin. Die Komponenten finden Sie direkt in unserem Online-Shop, allgemeine Fragen beantwortet unser FAQ-Bereich.
Ihr Ansprechpartner: Dirk Kortus
Telefon: +49 34491 583844
WhatsApp: +49 34491 82186
E-Mail: dirk.kortus@sikosln.de
EN 15684: 1.6.B.3.A.F.3.2
EN 179/1125 (Einsatz Anti-Panik-Funktion)
SKG***
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