Der Ankerslot Infinity-K ist ein mechanisches Schließsystem für alle, die Kopierschutz ernst nehmen. Sein Kern ist ein patentierter Magnetstift, der sich mit herkömmlichen Mitteln nicht nachbauen lässt. Dadurch eignet sich der Ankerslot Infinity-K besonders für Objekte, bei denen unkontrolliert nachgemachte Schlüssel zum echten Risiko werden – etwa Mehrfamilienhäuser, Praxen oder Gewerbeobjekte mit wechselnden Nutzern.
Ankerslot fertigt seit rund 70 Jahren Schließtechnik. Die Infinity-Serie wurde gezielt für komplexe Schließpläne und flexibel abgestufte Sicherheitsniveaus entwickelt. Sie lässt sich deshalb ebenso für eine einzelne Tür wie für eine gewachsene Anlage mit vielen Berechtigungsebenen planen.
Im Zylinder sitzt ein Magnetstift, der mit dem Magneten im Schlüssel kommuniziert. Nur wenn beide zusammenpassen, gibt der Zylinder frei. Das ist der entscheidende Unterschied zu rein mechanischen Profilen.
Denn die äußere Form eines Schlüssels lässt sich grundsätzlich nachfräsen. Der eingebaute Magnet dagegen lässt sich mit herkömmlichen Methoden nicht kopieren. Ein nachgemachter Schlüssel passt also womöglich ins Schloss, dreht aber trotzdem nicht. Genau darin liegt der praktische Wert des Systems.
Zusätzlich schützt der Ankerslot Infinity-K gegen die klassischen mechanischen Angriffe: Aufbohrschutz, Kernziehschutz und Abtastschutz gehören je nach Ausführung zur Ausstattung.
Den Ankerslot Infinity-K gibt es in zwei zertifizierten Varianten. Damit lässt sich die Sicherheit an das Objekt anpassen, statt überall dieselbe Stufe zu bezahlen.
In der Praxis kombinieren viele Objekte beides: die Haustür und Zugänge zu sensiblen Bereichen in SKG***, Innentüren in der Standardstufe. Der Schließplan bleibt dabei einheitlich.
Für die Planung stehen die üblichen Bauformen zur Verfügung, sodass sich nahezu jede Tür einbinden lässt:
Ebenso verfügbar ist eine Antipanik-Ausführung. Sie sorgt dafür, dass sich die Tür im Notfall von innen jederzeit öffnen lässt, auch wenn außen abgeschlossen wurde.
Sinnvoll ist das System überall dort, wo Schlüssel den Besitzer wechseln. Bei Mietwohnungen, Praxen, Vereinsheimen oder Gewerbeobjekten weiß der Eigentümer nach einigen Jahren oft nicht mehr sicher, wie viele Schlüssel tatsächlich im Umlauf sind. Der Magnet-Kopierschutz setzt hier an, bevor das Problem entsteht.
Für rein private Türen mit wenigen Schlüsseln ist der Aufwand dagegen häufig nicht nötig. Einen Überblick über einfachere Alternativen finden Sie bei unseren mechanischen Schließsystemen. Wer ohnehin über eine elektronische Lösung nachdenkt, vergleicht am besten gleich im Zutrittskontrolle Konfigurator.
Technische Details ANKER Infinity
Zusatzoptionen Ankerslot infinity
Nein. Die Schlüsselform allein reicht nicht aus, weil der integrierte Magnet mit herkömmlichen Methoden nicht kopierbar ist. Nachbestellungen laufen deshalb über uns als Fachhändler.
Beide sind zertifizierte Sicherheitsstufen. SKG*** liegt höher und bringt den Kernziehschutz serienmäßig mit, während SKG** für Türen mit normalem Schutzbedarf ausgelegt ist.
Ein bestehender Schließplan lässt sich in der Regel nicht mischen, weil Profil und Technik herstellerspezifisch sind. Eine Umstellung wird deshalb als eigene Anlage geplant – dabei beraten wir Sie.
In den meisten Fällen ja, denn die Bauformen entsprechen den gängigen Maßen. Entscheidend sind Türblattstärke und Beschlag, die wir vorab gemeinsam klären.
Sie möchten wissen, welche Sicherheitsstufe und wie viele Schließungen Ihr Objekt braucht? Dann konfigurieren Sie Ihre Schließanlage direkt online oder sprechen Sie mit uns. Wir führen Ankerslot als Fachhändler und planen die Anlage so, dass sie später erweiterbar bleibt.
Die Wurzeln von Ankerslot reichen bis ins Jahr 1946 zurück. Damals gründete sich im niederländischen Hengelo die Kiels Fijnmechanische Industrie, die zunächst Vorhängeschlösser fertigte. 1956 stieg der Büromöbelhersteller Ahrend ein, das Unternehmen firmierte fortan als Ahrend-Anker. Den heutigen Namen Ankerslot trägt es seit 1973.
1986 machte sich das Unternehmen durch einen Management-Buy-out wieder selbstständig. Mit dem Umzug nach Enschede im Jahr 1999 kam die Fertigung von Schließzylindern und später auch elektronischen Zylindern hinzu. Von dort aus beliefert Ankerslot heute den europäischen Markt – aus einer eigenen Produktion, die bis heute in den Niederlanden steht.
Rufen Sie uns an unter +49 34491 583910, schreiben Sie an info@schliessanlage-kaufen.de oder buchen Sie einen kostenlosen Beratungstermin online. Weitere Angaben zum System finden Sie außerdem beim Hersteller Ankerslot.
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